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Neue Betriebsarten beim Vokabel-Trainer

Bisher gab es nur drei Betriebsarten im Vokabeltrainer:

  • Ein Thai-Wort wird angezeigt, die richtige Bedeutung muss unter drei Alternativen ausgewählt werden
  • Eine deutsche Bedeutung wird angezeigt, das richtige Thai-Wort muss unter drei Alternativen ausgewählt werden
  • Ein Thai-Wort wird vorgesprochen, die richtige Bedeutung muss unter drei Alternativen ausgewählt werden

Jetzt ist eine vierte Betriebsart dazugekommen, bei der keine Interaktivität erforderlich ist. Hierbei wird alle zweieinhalb Sekunden ein Thai-Wort vorgesprochen und die Bedeutung angezeigt. Dabei lässt sich das Hörverständnis für Thai-Wörter schulen, nachdem die anderen drei Modi erfolgreich absolviert worden sind. Die Anzahl der Wiederholungen ist dabei fest auf sechs eingestellt. Danach wird das Wort ohne Nachfrage entfernt und ein neues rückt nach. Entfernte Wörter werden hier auch nicht im Depot angelegt.

Wie ist diese Betriebsart zu nutzen?

Idealerweise achten Sie gar nicht auf die angezeigte Bedeutung: diese sollten Sie zu diesem Zeitpunkt schon kennen.

Schließen Sie stattdessen die Augen und konzentrieren sich auf die vorgesprochenen Wörter. Erkennen Sie sie? Kennen Sie ihre Bedeutung?

Wenn Sie es sich dabei bequem machen können, sich beispielsweise hinlegen, dann ist diese Betriebsart angenehm entspannend. Und wenn Sie sich gleichzeitig eine CD mit leiser Entspannungsmusik anhören, dann geht diese Übung in Richtung Superlearning.

In allen Modi wird das jeweils gefragte Wort rein zufällig ausgewählt. Auch die (falschen) Alternativen dazu werden zufällig eingesetzt. Dadurch ergibt sich bei jeder Frage ein anderes Umfeld. Für richtige und falsche Alternativen werden nur Wörter aus dem derzeitigen Pool verwendet. Dies sorgt für ein auf den jeweiligen Fortschritt begrenztes Umfeld.

 

Was ist sonst noch neu?

Ein angelegter Benutzer kann jetzt vollständig in einen neuen Benutzer kopiert werden. Der jeweilige Fortschritt bleibt dabei erhalten, ebenso der Pool und das Depot. Die Kopie kann aber auf eine andere Betriebsart gesetzt werden, auch die anderen Einstellmöglichkeiten mit Ausnahme der Poolgröße und der Liste können geändert werden.

(Derzeit nur bei Android) Nach dem intensiven Training neuer Wörter haben User sich gewünscht, dass es zur Kontrolle eine Möglichkeit geben soll, bei der sozusagen im Schnelldurchgang die bereits gelernten Wörter noch einmal wiederholt werden können. Dafür ist der Quick-Modus gedacht, der mit nur zwei Wiederholungen arbeitet und weder die Auswahlmöglichkeiten abdeckt noch fragt, ob das Wort gelöscht werden soll, wenn es zweimal richtig beantwortet worden ist. Es wird automatisch gelöscht und auch nicht im Depot abgelegt.

(Derzeit nur bei Android) Bei der Neuanlage eines Benutzers kann gewählt werden, beim wievielten Wort das Training beginnen soll. Sie müssen daher nicht zwangsweise mit dem ersten Wort beginnen.

(Derzeit nur bei Android) In den Einstellungen kann jetzt gewählt werden, ob erfolgreich gelernte Wörter nach Erreichen des Wiederholungszählers ohne Nachfrage entfernt und in das Depot verlagert werden sollen.

Die Statusanzeige bei Android entspricht jetzt der der iOS-Version. Es wird der  Gesamtstatus angezeigt, darin die Anzahl der bisher in den Pool geladenen Wörter, die Gesamtanzahl der Wörter der gewählten Liste, und eine daraus errechnete prozentuale Angabe des Lernfortschrittes.
Daneben erscheint eine Angabe darüber, das wievielte Wort aus dem Pool gerade angezeigt wird sowie die tatsächliche derzeitige Poolgröße.
Ganz rechts erscheint jetzt der Wortstatus mit der Angabe, wie viel richtige Antworten von wie viel erforderlichen bereits erfolgt sind.

Wenn die Poolgröße gleich oder kleiner als 80 ist (bei einer kleineren oder am Ende einer größeren Liste, wenn kein neues Wort nachrücken kann), dann werden keine Wörter mehr entfernt.

Online-Wörterbuch

Im neuen ClickThai-Online-Wörterbuch sind die Neuerungen der letzten Jahre eingeflossen, die in den App-Versionen bereits enthalten waren.

Dazu gehören

  • Angabe der Klassifikatoren bei vielen Hauptwörtern
  • Beispielsätze zur Verwendung eines Wortes
  • farbliche Markierung der Suchergebnisse

Die Klassifikatoren sind noch nicht durchgehend und Beispielsätze erst bei wenigen Einträgen vorhanden. Das Programm aber ist jetzt darauf vorbereitet, so dass künftige Erweiterungen im Datenbestand schneller dargestellt werden können.

Anders als bisher wird jetzt die gleiche Datenbasis wie in den App-Versionen verwendet. Gegenüber diesen ist jedoch der Wortbestand deutlich geringer und wird nicht mehr erweitert.

Die vorhandenen 55.000 Thai-Wörter sind jetzt alle vertont und lassen sich auch auf allen Systemen vorsprechen, ohne dass sich ein Media-Player über die Seite legt. Das gilt auch für Smartphones, für die sich außerdem die Ausgabegröße der Seite  anpasst.

Mit der farblichen Markierung der Suchergebnisse werden die direkten Treffer in Rot hervorgehoben, um sie von denen zu unterscheiden, in denen das Suchwort „nur“ enthalten ist.

Bei einigen Wörtern werden die ersten direkten Treffer in Grün dargestellt. Dabei handelt es sich um manuell nach oben einsortierte Begriffe, die in erster Linie verwendet werden sollten. Diese Eigenschaft wird nach und nach bei allen Suchbegriffen eingebaut, zu denen es mehr als 3 direkte Treffer gibt. Grundsätzlich gilt aber bei allen direkten Treffern nach wie vor die Sortierung nach Häufigkeit der Verwendung der entsprechenden Thai-Wörter in der Schriftsprache.

 

 

 

Import von Trainingslisten

Durch den Import von Trainingslisten in die Memos des Wörterbuches gibt es drei neue Möglichkeiten:

1. Zum einen können vorher exportierte Listen re-importiert werden, um sie zu bearbeiten. Vielleicht möchten Sie die angezeigten Bedeutungen kürzen oder ändern, um danach die Liste erneut zu exportieren.

2. Durch den Import mehrerer vorher erstellter Listen können Sie diese zusammenfassen und als einzelne Trainingsdatei exportieren.

3. Sie können in anderen Programmen (Word, Excel o.ä.) Listen erstellen, die nur die Thai-Wörter enthalten, die Sie trainieren möchten. Beim Import werden automatisch die Übersetzungen, die Umschrift sowie die Tondatei hinzugefügt.

Während die ersten beiden Punkte kaum einer Erläuterung bedürfen, geht es beim dritten Punkt um die vereinfachte Erstellung von Trainingslisten. Statt die gewünschten Wörter nacheinander im Wörterbuch zu suchen und den Memos zuzufügen, erstellen Sie nur eine Liste der Thai-Wörter, die Sie in der Trainingsliste haben möchten.

In Word: Einfach ein Thai-Wort pro Zeile, keine weiteren Angaben.

In Excel: Eine Tabelle mit nur einer Spalte, die die Thai-Wörter enthält.

Beide Programme bieten die Möglichkeit des „Speichern unter“. Wählen Sie dort UTF und speichern Sie die Liste mit der Dateiendung „.lst“ oder nennen Sie sie später um.

Die List-Datei muss dann in das Verzeichnis auf dem Mobilgerät kopiert werden, in dem das Wörterbuch die Dateien erwartet. Unter Android ist das einheitlich „ClickThai/MemoList“ auf der SD-Karte, bei iOS muss die Datei mit iTunes in das Wörterbuch geschrieben werden.

Zum Importieren wählen Sie im Wörterbuch zunächst Memo. Tippen Sie den Button „VT-Liste“ einmal kurz an, um in den Vokabel-Trainer-Modus zu kommen. Dann tippen Sie noch einmal den Button „VT-Liste“, aber diesmal so lange, bis anstelle des Buttons „Export“ einer mit der Beschriftung „Import“ erscheint. Tippen Sie ihn an. Sie sehen dann eine Liste der zum Import bereitstehenden Listen.

Hier werden zwei Dateitypen angezeigt. „.dat“ steht für Vokabeltrainer-Listen, und „.lst“ für solche, die nur Thai-Wörter enthalten. Sie können den Dateinamen eingeben oder einfach in der Liste antippen und dann den Import einleiten.

Während bei „.dat“-Dateien keine Probleme zu erwarten sind (sie wurden ja vorher aus Memos exportiert), kann es bei „.lst“-Dateien durchaus vorkommen, dass sich Wörter nicht importieren lassen. Das wird daran liegen, dass sich die Wörter, so wie sie geschrieben sind, nicht im Wörterbuch finden lassen. Obwohl das ClickThai-Wörterbuch einen riesigen Wortbestand hat, fehlen z. B. einige Wortzusammensetzungen, wie sie in Kursen verwendet werden. Um die Listen entsprechend korrigieren oder anpassen zu können, werden nicht importierte Wörter zusammen mit der Zeilennummer in einer Log-Datei gesammelt. Forschen Sie nach dem Grund für den Nicht-Import und beseitigen Sie ihn in der Ursprungsliste. Von zusammengesetzten Wörtern bietet sich z. B. an, stattdessen die enthaltenen Einzelwörter einzusetzen.

Wie auch immer, importierte Listen können anschließend wieder exportiert und im Vokabeltrainer verwendet werden.

Trainingslisten für Vokabeltrainer erzeugen

Die Reihenfolge, in der die Wörter im Vokabel-Trainer gelernt werden, ist zwar gut überlegt, aber fest vorgegeben. Wenn Sie gerade einen Thai-Kurs absolvieren, sei es anhand eines Buches oder einer Klasse, dann lernen Sie dort wahrscheinlich andere Wörter am Anfang. Und im Vokabel-Trainer sind Wörter, die in Ihrem Kurs nicht oder an anderer Stelle vorkommen.

Meine Kunden haben sich deshalb gewünscht, eigene Trainingslisten im Trainer verwenden zu können.

In den aktuellen Versionen für Android und iOS ist das jetzt möglich. Weil aber der Vokabeltrainer hohe Ansprüche an die verwendeten Listen stellt, z. B. dass alle Einträge über Umschrift verfügen und vertont sein müssen, ist es nicht möglich, sie einfach in Word oder Excel zu erstellen.

Mit dem großen ClickThai-Wörterbuch können jedoch Trainingslisten erstellt werden, die allen Ansprüchen genügen.

Sie kennen vielleicht die Memo-Funktion des Wörterbuches, in dem Sie einzelne Wörter, die sie einmal gesucht haben, für eine spätere Verwendung sammeln können.

Zur Erstellung von Trainingslisten für den Vokabel-Trainer lässt sich diese Funktion zweckentfremden.

Wenn Sie bereits eine umfangreiche Memo-Liste für den eigentlichen Zweck erstellt hatten, können Sie diese durch einen Export sichern, bevor Sie die Wörter ihrer Trainingsliste sammeln. Später können Sie sie wieder importieren. Dabei werden jedoch alle Suchwörter durch das Thai-Wort ersetzt. Anhand der Kurzbedeutung werden Sie jedoch Ihre gesammelten Wörter leicht wiederfinden können.

1. Schritt: Suchen Sie im Wörterbuch alle Wörter, die Sie trainieren wollen, in der gewünschten Reihenfolge und speichern sie in den Memos.

2. Schritt: Editieren Sie die Memos, die mit einer gelben LED gekennzeichnet sind (sobald Sie auf VT-Liste umgeschaltet haben). Diese Einträge sind zu lang. Ohne Bearbeitung werden nur die ersten 200 Zeichen aus der Beschreibung übernommen, und da steht nicht unbedingt die Übersetzung, die Sie im Vokabeltrainer sehen wollen. Eine rote LED kennzeichnet Einträge, die nicht exportiert werden können, weil sie (noch) keine Tondatei haben. Grüne LED können ohne weiteres exportiert werden, haben aber nicht immer die Bedeutung an erster Stelle, die Sie sich wünschen. Beim Bearbeiten können Sie die Texte jedoch anpassen.

3. Schritt: Exportieren Sie die Memos. Fertig ist die Trainingsliste für den Vokabeltrainer.

Das Verzeichnis für den Export ist fest vorgegeben. Bei Android ist es „clickthai/MemoList“ auf der SD-Karte. Auf dieses Verzeichnis greift auch der Vokabeltrainer zu, so dass Sie sofort damit arbeiten können. Legen Sie einen neuen Benutzer an und wählen dabei Ihre eigene Liste.

Bei iOS ist es leider etwas komplizierter. Hier gibt es nicht die Möglichkeit eines gemeinsamen Verzeichnisses. Eine aus dem Wörterbuch exportierte Liste muss manuell in den Vokabel-Trainer kopiert werden. Das geht nur mit Hilfe von iTunes. Wenn Sie Ihr mobiles Gerät an den Computer anschließen und iTunes gestartet haben, gehen Sie auf „Apps“. Scrollen Sie ganz nach unten. Dort sehen Sie die Apps, die für einen Datenaustausch geeignet sind. Sowohl das ClickThai-Wörterbuch als auch der Vokabel-Trainer sind dabei aufgeführt. Wählen Sie das Wörterbuch aus und sehen Sie rechts daneben den Inhalt des Verzeichnisses, in dem Ihr Export abgelegt worden ist. Kopieren Sie die gewünschte Datei in das Dokumenten-Verzeichnis auf Ihrem Computer. Dann wählen Sie unter den Apps den ClickThai-Vokabel-Trainer aus und kopieren die neue Trainingsliste vom Computer in den Trainer. Wenn Sie danach den Vokabel-Trainer starten und einen neuen Benutzer anlegen, können Sie ihm die neue Trainingsliste zuweisen.